Freitag, 19. Dezember 2014

Universal Gardening – die Welt ist ein Garten Teil 1

 
 

Ein Manifest für ökosophische Lebenskultur

Autor: Lothar Gütter
Kategorie: Ökölogie


 
Universal Garding ist ein von Lothar Gütter in die Welt gerufenes Projekt, das bewusste Gartengestaltung nach ganzheitlichen energetischen Prinzipien als wichtiges Instrument zur Erd- und Menschheilung ansieht. Global und kulturübergreifend können liebevoll angelegte »Naturtempel« einen wichtigen Beitrag zum friedvollen Miteinander leisten und ein spirituelles Vakuum füllen.


»Erde« ist von der vermutlich ältesten menschlichen Siedlung »Eridu« in Mesopotamien abgeleitet. Heute ist diese uralte sumerische Stadt vom Winde verweht.

 
Den Garten Eden von Eridu muss es bereits lange vor dem Sündenfall und der Vertreibung der Menschen aus diesem verheißenen irdischen Ort gegeben haben. Erstmals taucht der »Guan Eden« in der sumerischen Kultur auf und bedeutet »am Rande der himmlischen Steppe«. Das sprechende Bild nimmt Bezug auf drastische Klimaveränderungen, die sich nach der letzten Eiszeit in der Levante zeigten und eine kulturelle Revolution auslösten: vom Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern. Die Menschen begannen im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris Wildgetreide zu domestizieren, und zum Schutz vor Verbiss wurden Zäune angelegt. Das Wort »Paradies« stammt wiederum aus dem Altiranischen und bedeutet »eingezäunter Bereich«. Das Heilige und das Profane: Die ersten Gärten der Welt waren eingehegte Kultstätten zu Ehren der Götter und dienten zusätzlich als Ernährungsgrundlage für eine sehr stark anwachsende Bevölkerung. In unseren Breiten hießen sie »heilige Haine«.





















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