Ein
Manifest für ökosophische Lebenskultur
Autor: Lothar
Gütter
Kategorie: Ökölogie
Universal
Garding ist ein von Lothar Gütter in die Welt gerufenes Projekt, das
bewusste Gartengestaltung nach ganzheitlichen energetischen
Prinzipien als wichtiges Instrument zur Erd- und Menschheilung
ansieht. Global und kulturübergreifend können liebevoll angelegte
»Naturtempel« einen wichtigen Beitrag zum friedvollen Miteinander
leisten und ein spirituelles Vakuum füllen.
»Erde«
ist von der vermutlich ältesten menschlichen Siedlung »Eridu« in
Mesopotamien abgeleitet. Heute ist diese uralte sumerische Stadt vom
Winde verweht.
Den Garten Eden von
Eridu muss es bereits lange vor dem Sündenfall und der Vertreibung
der Menschen aus diesem verheißenen irdischen Ort gegeben haben.
Erstmals taucht der »Guan Eden« in der sumerischen Kultur auf und
bedeutet »am Rande der himmlischen Steppe«. Das sprechende Bild
nimmt Bezug auf drastische Klimaveränderungen, die sich nach der
letzten Eiszeit in der Levante zeigten und eine kulturelle Revolution
auslösten: vom Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern. Die
Menschen begannen im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris
Wildgetreide zu domestizieren, und zum Schutz vor Verbiss wurden
Zäune angelegt. Das Wort »Paradies« stammt wiederum aus dem
Altiranischen und bedeutet »eingezäunter Bereich«. Das Heilige und
das Profane: Die ersten Gärten der Welt waren eingehegte Kultstätten
zu Ehren der Götter und dienten zusätzlich als Ernährungsgrundlage
für eine sehr stark anwachsende Bevölkerung. In unseren Breiten
hießen sie »heilige Haine«.
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